Technik

Positionsdruck

Aufgaben und Eigenschaften des Positionsdruckes

Der Positionsdruck (Kennzeichnungsdruck) erfüllt folgende Aufgaben:

  • Kennzeichnen von Bauteilpositionen
  • Serviceaufdrucke
  • Verbesserung der Lichtreflexion (z. B. durch vollflächigen weißen Druck)

Beispiel:

Lacktyp

Wir verwenden als Positionsdrucklack einen 2 Komponenten fotosensiblen Signierlack der Lackwerke Peters (SD 2698 weiß oder SD 2467 schwarz) der im Siebdruckverfahren aufgebracht wird und anschließend fototechnisch weiterverarbeitet wird. Durch die fototechnische Weiterverarbeitung fallen keine Schablonenkosten an, da der Lack zuerst vollflächig mit einem Leersieb aufgebracht wird. Die Auflösung und Wiedergabequalität ist besser als im reinem Siebdruckverfahren.

Designhinweise

Freistellung

Der Positionsdruck darf nicht auf Lötpads und SMD-Lötflächen oder Steckkontakten sein. Diese Stellen sind im Design freizuhalten. Alle Elemente die auf diesen Stellen im Datensatz vorhanden sind, werden bei unserer CAM-Bearbeitung Ihres Auftrages gelöscht (mit der Lötstopmaske freigerechnet). Der Abstand zwischen Kontaktflächen und Positionsdruck sollte min. 0,2 mm betragen.

Linienbreiten / Texte:

Die kleinste Linienbreite soll 0,15 mm nicht unterschreiten. Die Texthöhe soll nicht kleiner als 1,3 mm sein.

Farben:

Der Positionsdruck ist in weiß oder schwarz lieferbar. Der Positionsdruck wird insbesondere bei CEM1 als Basismaterial in schwarz (auf BS) bevorzugt, da der Druck in weiß einen zu schwachen Kontrast ergibt.
Wird keine Farbe angegeben wird der Druck in weiß erstellt (bei CEM1 in schwarz auf Bauteilseite).